Auf dieser Seite werden verschiedene Informationen über unsere Gemeinde Padenstedt veröffentlicht.

Dies wird eine bunte Mischung aus Historischem und Wissenswertem aus der Gemeinde sein,
Fotos, sowie den unterschiedlichsten Informationen aus und über Padenstedt.

 

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Padenstedt in Bildern  (bitte anklicken!)

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Gemeinde Padenstedt

Das Logo auf unserer neuen Homepage stellt die Fläche der Gemeinde Padenstedt dar. Padenstedt im Detail, mit wichtigen Orten (Google places) und seiner Lage mitten auf dem Geestrücken in Schleswig-Holstein und am südlichen Stadtrand von Neumünster direkt an der A7, sowie auf dem alten Ochsenweg ist bei Google maps zu sehen.

Die Gemeinde Padenstedt wird zusammen mit 29 weiteren Gemeinden vom neu gegründeten Amt Mittelholstein verwaltet. Für Amtsangelegenheiten der Padenstedter Bürger steht jedoch das Bürgerbüro im Gemeindezentrum Padenstedt zur Verfügung, das die sonst notwendigen Fahrten nach Hohenwestedt erspart und einen Beitrag zur bürgernahen Verwaltung darstellt.

Luftaufnahmen aus dem Frühjahr 2015 (copyright Peter Vogel)

   Blick auf Padenstedt Dorf Richtung Arpsdorf          Der Kamp (Bäckerschlag, Am Störtal, Am Steen)

2015-4 Padenstedt-Dorf 2015 Luftbild Kamp

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Wappen von Padenstedt

Padenstedt Wappen
In Silber ein blauer Wellenbalken, begleitet oben von einem bewurzelten grünen Eichbaum, unten von einem roten Hufeisen mit den Stollen nach oben.

Die Gemeinde liegt am Oberlauf der Stör, auf die der Wellenbalken im Wappen hinweist. Die Eiche zeigt den für die Landschaft um Padenstedt charakteristischen Baumbewuchs, während das Hufeisen als Symbol für die Bedeutung der Landwirtschaft in der Vergangenheit gewählt wurde.

Weiteres in der Kommunalen Wappenrolle Schleswig-Holstein 

Das Wappen des Amtes Mittelholstein

Wappen Amt MittelholsteinIm Amt Mittelholstein bilden 30 Gemeinden das neu geschaffene Amt. Der goldene Kranz steht für die Gemeinden, die nach außen eigenständig bleiben, jedoch nach innen zusammen wachsen (wollen). Das Blau ist der Himmel, der über allen Gemeinden steht und steht auch für das Wasser als Zeichen des steten Fortschritts. Gold ist der Schatz, die Ernte, die der Zusammenschluss bringen wird.

aus: Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein  

Das Wappen des Kreises Rensburg-Eckernförde

Wappenbeschreibung:
Schräglinks im Wellenschnitt geteilt. Oben in Gold die beiden schreitenden, blauen Schleswiger Löwen übereinander, unten in Rot das silberne holsteinische Nesselblatt.

Wappen RD-EckHistorische Begründung:
Der in Verbindung mit der Gebietsreform des Jahres 1970 gebildete Kreis Rendsburg-Eckernförde umfaßt im wesentlichen das Gebiet der 1867 entstandenen Kreise Rendsburg, Eckernförde und Bordesholm. Der Kreis Bordesholm wurde bereits 1932 aufgelöst und teilweise in den Kreis Rendsburg eingegliedert. 1970 trat der Kreis Rendsburg-Eckernförde siebzehn Gemeinden an den Kreis Steinburg ab. Der Kreis Rendsburg-Eckernförde ist der einzige schleswig-holsteinische Kreis, der Gebietsteile nördlich und südlich der Eider umfaßt und damit sowohl im Landesteil Schleswig wie im Landesteil Holstein gelegen ist. Das Kreiswappen greift deshalb nicht auf die Hauptfiguren der Wappen der Ursprungskreise, Burg und Eichhörnchen, zurück, sondern verwendet, wie vorher das Rendsburger Kreiswappen lediglich in seinen Beizeichen, die Landessymbole, ist also, mit der Eider als Teilungslinie, eine Variante des Landeswappens. Die Löwen repräsentieren den dem Landesteil Schles- wig zugehörigen Teil des Kreises, d. h. im wesentlichen das Gebiet des früheren Kreises Eckernförde und die Hohner Harde, das Nesselblatt den holsteinischen Teil des Kreises, d. h. in der Hauptsache das Gebiet des früheren Kreises Rendsburg und den in diesem aufgegangenen Westteil des Kreises Bordesholm.

aus: Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein

 

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Geschichte Padenstedts in Jahreszahlen

11.07.1141   erste urkundliche Nennung von Padenstide und Padenwurth, Verleihung des „Zehnten“ an das neue Kloster zu Wipenthorp (Wippendorf/ Neumünster) durch Athelbero, Erzbischof zu Hamburg.
1245

werden zwei Adlige, Otto und Erp von Padenstede, erwähnt, die ihren Namen wahrscheinlich von unserem Ort haben. Padenstedt erklärt sich aus dem Namen Pado und stede (Stätte, Siedlung), also etwa „Siedlung des Pado“.

„Padenstedt wird zu den alten  Ortschaften (Urdörfer) gehören und wird bereits in vorchristlicher Zeit entstanden sein“ (aus: Chronik I)

1350 „Der schwarze Tod“: in Holstein sollen 2/3 der Einwohner an der Beulenpest gestorben sein. Nach 1350 wird Padenwurth nicht mehr erwähnt. Weder die Lage von Padenwurth noch ein Zusammenhang mit der Pest 1350 lassen sich jedoch nachweisen.
1845 180 Einwohner
1832 -1886 Feuersbrünste in Padenstedt: 1832 (5 Gebäude), 1847 (14 Gebäude), 1880 (einmal 2 Gebäude und später im Jahr 9 Gebäude) und 1886 (2 Gebäude)
1842 -1844 Erbauung der Altonaer-Kieler-Eisenbahn (die Erste im Land) unter dem dänischen König Christian VIII (wir gehörten damals zu Dänemark). Eine Fahrt in der III. Klasse von der Station Padenstedt nach Neumünster kostete 2 Schilling (15 Pfennig) (aus Chronik I)
14.05.1871 Pflanzung der Padenstedter Friedenseiche (der Baum musste leider 2015 aufgrund einer Erkrankung gefällt werden)
1895 ca. 280 Einwohner
1905 Bau des ersten Hauses im Ortsteil Kamp.
1909 ca. 300 Einwohner
1927 Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Padenstedt (vorher Brandwehr als Pflichtfeuerwehr).
1939 ca. 360 Einwohner
1967 Bau der Autobahn A7 mitten durch unser Gemeindegebiet.
1990 780 Einwohner
1998 erster  Spatenstich  für das 22 ha große Neubaugebiet im Kamp
2003 1.270 Einwohner
2011 ein Großfeuer zerstört die 1971 gebaute Mehrzweckhalle neben den Bürgerstuben
2015 1.650 Einwohner
2016 875 Jahre Padenstedt

                                                                                                                                25.03.2016,  Dirk Hoffmann

                Quellen:  Band I der Dorfchronik (Lehrer im Ruhestand Jochim Butenschön, 1911)
                             Band II der Dorfchronik (Max Butenschön, 2006)

 

Chronik von Padenstedt

Unser schönes Dorf Padenstedt mit seiner Lage an der Stör nahe Neumünster hat, wie vielen bekannt ist, eine viele Jahrhunderte alte Geschichte. Urkundlich erstmalig erwähnt wurde Padenstedt im Jahre 1141, als Bischof Athelbero, Erzbischof zu Hamburg, die Zehnten dieses Dorfes dem neuen Kloster zu Wipenthorp verlieh. Somit wird am 11. Juli 2016 das Dorf Padenstedt  875 Jahre alt.
Link zum Hamburgischen Urkundenbuch, Band 1

Die Geschehnisse in Padenstedt, die Entwicklung der Vereine, der Höfe und Familien der letzten gut hundert Jahre hat Max Butenschön in sorgfältiger Recherche zusammengetragen, gesichtet, sortiert und aufgeschrieben.

Dorfchronik Padenstedt, Band IIIm Jahre 2006 ist:


Band II der Dorfchronik

von Max Butenschön

Padenstedt im zwanzigsten Jahrhundert

veröffentlicht worden.

Zum Inhaltsverzeichnis der Chronik

Erhältlich ist die Chronik für 20,- € bei Bürgermeister Carsten Bein
und im Cafe Altes Rauchhaus in Padenstedt.
 (keine ISBN-Nr.)

Historische Beschreibungen

Auszug aus: Topographie Holstein 1841
Dorf an der Stör, 3/8 M. südwestlich von Neumünster; Amt und Ksp. Neumünster; enthält 9 Vollh., 1 Halbh., 2 Drittelh. und 11 Kathen (7 1/8Pfl.). - Die ehemalige Familie Padenstede, von denen im Jahre 1245 Otto und Erp von Padenstede genannt werden, haben von diesem Dorfe wahrscheinlich den Namen. - Schule (35 K.) - Zahl der Einwohner: 180, worunter 1 Krüger und 1 Schmied; auch wohnt hier eine Hebamme. - Areal: 1209 Steuert. - Der Boden ist sandigt und nicht sehr fruchtbar; die Wiesen sind größtentheils moorig.

Auszug aus: Topographie des Herzogthums Schleswig, Johannes von Schröder 2. Auflage, 1854
Padenstedt (vormals Padenstide)
Dorf an der Stör, 3/8 Meilen südwestlich von Neumünster, Amt und Kirchspiel Neumünster, im Aukrug; enthält 9 Vollhufen, 1 Halbhufe, 2 Drittelhufen und 11 Kathen (7 1/8 Pflug); eine ausgebaute Stelle wird Padenstedterfeld genannt. Areal: 1.209 Steuertonnen. Der Boden ist sandigt und nicht sehr fruchtbar; die Wiesen sind größtentheils moorigt. Im Landregister von 1632 werden einzelne Ländereien Ruschkuhlen, Herrenkamp, Wurthwisch, Raleffshoop, Halenbrook, Ipenschün, Vierth, Stitz, die Höfe Marienbrook (eine Wiese heißt noch Mehringsbrookwiese), Bothkrog, Gucksbek, und Haselhöfe genannt. 1847 brannten hier 14 Gebäude ab. Die Zehnten dieses Dorfes verlieh Bischof Adelbert schon 1141 dem Neumünsterschen Kloster. 1245 werden 2 Adliche Otto und Erp v.Padenstedt erwähnt. Die Benennungen der Ländereien Wurthwisch, die Höfe und Hasselhöfe lassen darauf schließen, daß auf der Feldmark von Padenstedt das neben Padenstedt 1141 genannte ehemalige Dorf Padenwurth im Kirchspiel Neumünster, in welchem das Kloster damals ebenfalls die Zehnten erhielt, gelegen habe.

Schule (40 Kinder).
Gewerbe: Wirthshaus, Schmiede; auch wohnt hier eine Hebamme, Mühlen
Volkszahl [im Jahre 1845:] 180

Die Gemarkung Padenstedt mit den Flurstücken

Die Gemarkung Padenstedt ist aufgeteilt in 118 Flurstücke, die alle ihren Flurnamen haben. Diese Namen sind in den Flurkarten der Gemeinde verzeichnet. Häufig sind diese Flurbezeichnungen auch die Namensgeber unserer heutigen Straßennamen: von Bäckerschlag über Osterheid bis Königsmoor. 
Max Butenschön hat in seinem Band II der Dorfchronik eine Übersícht mit allen Flurbezeichnungen erstellt.
Mit seiner freundlichen Genehmigung kann die WGP diese Übersicht über die

Gemarkung Padenstedt mit den Flurstücken

als PDF-Dokument an dieser Stelle zur Verfügung stellen.

Adressbuch  für Neumünster und Umgebung von 1936:

Einwohner im Jahre 1932     

     Seite 209: Die Einwohner von Padenstedt

     Kreis Rendsburg

     364 Einwohner

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     Darstellung im PDF-Format

 

 

Das Schleswig - Holstein- Lied 

"Wanke nicht, mein Vaterland" lautet der eigentliche Titel der inoffiziellen Landeshymne, die 1844 beim Schleswiger Sängerfest vorgestellt wurde. Besser bekannt ist das Lied allerdings unter dem Titel "Schleswig-Holstein meerumschlungen" oder einfach als das "Schleswig-Holstein Lied".

Die Melodie stammt von Carl Gottlieb Bellmann (1772–1862), dem Kantor des St.-Johannis-Klosters vor Schleswig. Der Text stammte ursprünglich von dem Berliner Rechtsanwalt Karl Friedrich Straß (1803–1864). Kurz vor dem Sängerfest wurde er jedoch von dem Schleswiger Advokaten Matthäus Friedrich Chemnitz (1815–1870) fast vollkommen neu geschrieben, um der damaligen Stimmung gerecht zu werden. In dem Lied wird in insgesamt sieben Strophen der Wunsch nach einem geeinten, unabhängigen und einem deutschen Schleswig-Holstein besungen.

(aus: Wikipedia)

Der Text des Schleswig-Holstein Liedes als pdf (auch zum Ausdrucken)